Der Erwartungswert, oft EV genannt, beschreibt den modellierten Durchschnitt vieler vergleichbarer Ergebnisse. Er ist weder eine Vorhersage für den heutigen Tag noch eine Zusage für ein Einkommen. Der englische Artikel behandelt, wie Spielbedingungen und praktische Kosten die theoretische Rechnung verändern.
Eine einfache Rechnung
Bei gleichbleibendem Einsatz lässt sich die erwartete Verlustgröße näherungsweise als Gesamteinsatz mal Hausvorteil berechnen. 100 Hände zu jeweils 10 Einheiten ergeben 1.000 Einheiten Gesamteinsatz. Bei einem angenommenen Hausvorteil von 0,5 % beträgt der erwartete Verlust fünf Einheiten. Das tatsächliche Ergebnis kann stark abweichen.
Tempo und Spielbarkeit
Mehr Hände pro Stunde erhöhen nicht automatisch den Nutzen. Bei negativer Erwartung erhöhen sie vielmehr den erwarteten Verlust pro Stunde. Ablenkungen, Fehler und Ermüdung gehören ebenfalls zur Rechnung. Ein schneller Tisch kann daher schlechter zu Ihnen passen als ein langsamer.
Praktische Kosten
Anreise, Unterkunft und Zeitaufwand werden durch einen theoretischen Vorteil nicht unsichtbar. Auch mögliche Unterbrechungen und begrenzte Tischverfügbarkeit verändern die Zahl tatsächlich spielbarer Hände.
SCORE und Modellannahmen
Fortgeschrittene Vergleiche verwenden Kennzahlen wie SCORE, die bestimmte Risiko-, Einsatz- und Strategieannahmen voraussetzen. Eine solche Zahl ist kein persönliches Tagesziel. Vergleichen Sie Modelle nur bei gleichen Voraussetzungen.
Die Hausvorteil-Erklärung und unsere Strategieanleitung helfen bei den Grundlagen. Setzen Sie ein festes Budget; höhere Einsätze machen einen negativen Erwartungswert nicht positiv.