Beim Blackjack ist die Reihenfolge wichtig: Der Spieler handelt vor dem Dealer. Überschreitet der Spieler 21, verliert er sofort. Das gilt auch dann, wenn der Dealer später ebenfalls zu viele Punkte hätte. Diese asymmetrische Regel ist eine wesentliche Quelle des Hausvorteils.
Warum der Spieler trotzdem günstige Entscheidungen hat
Der Spieler darf je nach Tischregeln stehen, ziehen, verdoppeln, teilen oder aufgeben. Der Dealer muss festen Regeln folgen. Die zusätzliche Auszahlung für einen natürlichen Blackjack wirkt ebenfalls zugunsten des Spielers. Der endgültige Hausvorteil ergibt sich aus dem Zusammenspiel dieser Vor- und Nachteile.
Regeln verändern den Wert
3:2 statt 6:5, S17 statt H17 und erlaubtes Verdoppeln nach dem Teilen können die Erwartungen verändern. Prüfen Sie jedes Regelpaket gesondert. Ein pauschaler Hausvorteil für „Blackjack“ ist ungenau, weil Varianten und Spielentscheidungen unterschiedlich sind.
Erwartung ist keine Sitzungsprognose
Ein Hausvorteil von beispielsweise 0,5 % bedeutet einen modellierten durchschnittlichen Verlust von 0,50 pro 100 Einheiten gesamten Einsatzes unter den zugrunde gelegten Bedingungen. Er bedeutet nicht, dass Sie von einem Guthaben von 100 nur 0,50 verlieren können. Wiederholte Einsätze und Schwankungen zählen.
Strategie und Aktionen
Die Basisstrategie reduziert vermeidbare Fehler. Einsatzsysteme beseitigen einen negativen Erwartungswert nicht. Eine Aktion kann eigene Bedingungen haben; vergleichen Sie deren vollständige Kosten, statt einen beworbenen Vorteil ungeprüft anzunehmen.